Irgendwas mit Herz


 

 

Vor einigen Monaten hatte ich ein Interview zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Diakonie Michaelshoven. 

Für mich ist es mittlerweile weniger eine ehrenamtliche Tätigkeit, sondern viel mehr eine wahre Freundschaft und tiefe Verbundenheit zu einem Menschen geworden, den ich durch die ehrenamtliche Tätigkeit kennen gelernt habe. 

 

Als ich vor 3 Jahren mein Marketing Studium beendet habe stand ich vor der Entscheidung, was ich jetzt daraus mache und welchen Job ich denn ausüben möchte. Will ich in die doch oft oberflächliche Werbebranche und 50 Stunden die Woche damit verbringen im Bereich des Online oder Offline Marketings zu arbeiten um Menschen davon zu überzeugen, das Produkt zu kaufen, das die Firma für die ich letztendlich arbeite, produziert?

Mir war immer wichtig etwas zu finden, womit ich nicht nur mich sondern auch andere Menschen glücklich machen kann. Vor allem Menschen, die im Leben nicht so viel Glück hatten, wie viele andere. 

Und so kam ich zur Diakonie Michaelshoven. Die mir und vielen Anderen, die sich dafür interessieren die Möglichkeit boten trotz Vollzeit Job eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben. 

So lernte ich Magret kennen. Eine herzenswarme und wundervolle Frau, mit der ich mich seit 2 Einhalb Jahren (fast) jeden Sonntag treffe um wertvolle Zeit mit ihr zu verbringen.

 

 

 

 

Die Treffen mit Magret geben mir genauso viel wie sie ihr geben. Ich habe sie in den letzten Jahren so kennen lernen können, dass sich aus einem ursprünglich ehrenamtlichen Treffen eine wahre Freundschaft entwickelt hat. 

Und darüber hat die liebe Melani Köroglu einen so wundervollen Artikel verfasst, der mich wirklich zu Tränen gerührt hat. 

 

 

 

 

Hier habe ich einen ersten Ausschnitt des wundervollen Interviews für Euch:

 

 

"...Kann man ehrenamtlich tätig sein, auch wenn man beruflich und privat sehr eingebunden ist? Oder kann man ein ehrenamtliches Engagement erst im Ruhestand ausüben, weil einem dann mehr Zeit für Verfügung steht? Joelle Hoffmann beweist, dass es mehr eine Frage des Wollens ist. Mit 25 Jahren ist sie nicht nur eine ambitionierte Marketingexpertin und eine sehr erfolgreiche Bloggerin, sondern beweist auch, dass sie das Herz auf dem rechten Fleck hat. Seit zweieinhalb Jahren trifft sie sich jede Woche mit Margret Stark, die in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung der Diakonie Michaelshoven lebt. Was anfänglich als ehrenamtliche Tätigkeit begann, hat sich zu einer echten Freundschaft entwickelt, die beiden sehr viel gibt.

 

Meistens ruft mich Margret mittwochnachmittags an, um unser Treffen am Sonntag  klarzumachen. Dann legen wir Zeit und Ort fest“, sagt Joelle Hoffmann. Bei schönem Wetter treffen sie sich zu einem Spaziergang und suchen sich im Anschluss ein gemütliches Café aus. In letzter Zeit bringt die 25-Jährige auch ihren Hund mit. „Der stiehlt uns dann die Show, weil er noch ein Welpe ist und alle Blicke auf sich zieht“, lacht Joelle Hoffmann. „Der ist aber auch sehr süß und ich freue mich, wenn der dabei ist. Ich mag den sehr“, sagt Margret Stark. Wer die beiden trifft, merkt schnell, dass sie sich vertraut sind und wertschätzend miteinander umgehen. Sie sprechen über alles und tauschen ihre Gedanken aus: Sport, Freizeit, Gesundheit, Urlaubspläne, Liebe, und auch die kleinen Sorgen finden ihren Platz. Dabei lachen beide sehr gerne und geben sich Ratschläge. So wie es Freundinnen auch tun. Der Altersunterschied von über 25 Jahren spielt dabei keine Rolle...."

 

 

 

 

Wer gerne den vollständigen Artikel lesen möchte kann sehr gerne hier vorbei schauen:

http://koeln-braucht-dich.de/2017/12/13/joelle-hoffmann/

 

Und wer sich vielleicht selbst schon immer für eine ehrenamtliche Tätigkeit interessiert hat kann sich sehr gerne bei mir melden.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Benita (Sonntag, 07 Januar 2018 14:51)

    Ich find' es sehr schön, dass über dieses Thema schreibst. Generell, dass Du dich für eine ehrenamtliche Arbeit entschieden hast, finde ich sehr bemerkenswert.
    Meine Oma hat damals auch bei der Diakonie hier in Münster gearbeitet, wo ich dann auch oft war. Sie hat sich insgesamt auch weiterhin sehr viel Ehrenamtlich betätigt und mich in jungen Jahren immer mitgenommen. Denke sowas ist immer gut auch in frühen Jahren.
    Übrigen sind ich es auch super, dass sich zwischen Dir und Magret dann sogar eine Freundschaft entwickelt hat - soo schön!! :)

    Benita

Kontakt

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.